Coronapolitik als Exportschlager ?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Corona-Tote pro 1Million Einwohner in Deutschland und Schweden im Vergleich

Quelle: https://ourworldindata.org/coronavirus


Die beiden Kurven zeigen, dass sich die Zahl der „Corona-bezogenen Toten pro 1 Million Einwohner“ in Schweden und Deutschland seit Anfang September bis Ende Dezember 2020 nahezu identisch verhalten. Zum Ende steigen die Zahlen in Deutschland sogar stärker als in Schweden.
Ein Beweis für „das Scheitern“ der Coronapolitik Schwedens ?
Ein Beweis für den Erfolg unserer Coronapolitik ?
Oder ist das alles wieder mal „Fake-News“ oder eine „mißbräuchliche Nutzung von Statistiken“ ?

Diskussion auf Twitter

Für mich zeigt kaum etwas so deutlich das komplette Versagen der deutschen Corona-Politik seit März 2020, wie der Vergleich der Sterbezahlen zwischen dem völlig zu Unrecht gescholtenen Schweden und Deutschland.

Sicher, im März war die Situation neu, man konnte nicht wissen, wie die Dinge sich entwickeln werden. Aber seither sind 9 Monate vergangen und unsere Politiker, Medienleute und Verantwortlichen sollten mehr wissen über das Virus und wie man es bekämpft.

Tatsächlich ist das Land nach wie vor schlecht gerüstet für den Umgang mit COVID-19.
Man hangelt sich von einem Lockdown zum nächsten, ruiniert grundlos Millionen Existenzen, zwingt die Menschen zum Tragen von umstrittenen „Masken“, behandelt mündige Bürger wie kleine Kinder.

In den Schulen herrscht nach wie vor Chaos, es wird schon über eine generelle Wiederholung des verlorenen Schuljahres 2020 gesprochen.
Den Schülerinnen und Schülern wird von der Kanzlerin allen Ernstes geraten, „in die Hände zu klatschen und zu hüpfen“ wenn ihnen Dank der zur Corona-Bekämpfung geöffneten Fenster etwa kalt wird.
Das macht ja auch viel mehr Sinn, als den Schulen etwa einen funktionierenden Zugang zum Cloud-basierten Lernen bereitzustellen und Remote-Learning zu ermöglichen.
Wenn sie denn von daheim aus lernen, dann brechen die eilig zusammengeschusterten Spezialprogramme wie „Moodle“, „Mebis“ und andere in Videokonferenzen zusammen.
Es ist unerklärlich, dass man es in 9 Monaten nicht geschafft hat, alle Schulen in einen der leistungsfähigen Cloud-Dienste zu bringen.

Der Bundestag wurde weitgehend außer Kraft gesetzt, die Regierung Merkel kungelt mit den 16 Länderchefs in einer Runde ohne solides rechtliches Fundament, wie viele Juristen bemängeln – etwa der frühere Verteidigungsminister Rupert Scholz (Link zum Interview mit Rupert Scholz).

Selbstkritik? Ach wo.

Ideenvielfalt, Kritikfähigkeit, Selbstkritik, Zwischenbilanzen mit einer klaren Bewertung der getroffenen Maßnahmen, Lernen aus Fehlern, Verfeinerung der Maßnahmenpakete, Weglassen all dessen, was nicht funktioniert: Fehlanzeige.
Unsere Politik zeigt sich stur und kaum lernfähig im Umgang mit Corona.

Was bislang schon nicht funktioniert hat – Lockdowns zum Beispiel – das macht man dann in noch stärkerem Maße, in der irrigen Annahme, dass das Falsche irgendwann zum Richtigen wird.


Es gilt die Lex Drosten: einzig das, was der Vertreter des RKI sagt, zählt noch- ganz gleich wie sehr er sich in der Vergangenheit schon „verschätzt“ hat: etwa bei der Schweinegrippe im Jahr 2009, wo dem „Steuerzahler“ durch seine Fehlprognosen ein Schaden von mehreren hundert Millionen Euro entstanden ist durch Anschaffung von nutzlosen Impfdosen, die dann aufwändig entsorgt werden mussten (Link zum Schweinegrippe-Artikel)

Zweifelhafte Basis

Die gesamte Corona-Politik basiert mittlerweile auf den Ergebnissen des umstrittenen PCR-Tests, den Drosten im Januar 2020 in einer Veröffentlichung, dem sogenannten „Corman-Drosten Paper“ vorgeschlagen hat.
Sein entsprechendes Paper wird mittlerweile auch international stark angezweifelt, wenngleich das wiederum von den deutschen Qualitätsmedien komplett totgeschwiegen wird. Es soll halt nicht stattfinden, was nicht in den festgelegten Meinungskorridor passt.

Wer dennoch Interesse hat, hier das Rezensions-Paper zum PCR-Test, erstellt von erfahrenen Wissenschaflern, Epidemiologen, Medizinern, Biologen:
https://cormandrostenreview.com/

After careful consideration, our international consortium of Life Science scientists found the Corman-Drosten paper is severely flawed with respect to its biomolecular and methodological design.

INTERNATIONAL CONSORTIUM OF SCIENTISTS IN LIFE SCIENCES (ICSLS)
https://cormandrostenreview.com/retraction-request-letter-to-eurosurveillance-editorial-board/

Dieses Gremium aus internationalen Wissenschaftlern – darunter viele Deutsche – empfiehlt Eurosurveillance dringend, das Corman-Drosten Paper zurück zu ziehen, weil es elementare wissenschaftliche Schwächen hat.

Kritiker bemängeln im Kern, dass der PCR-Test eine extrem hohe Sensitivität hat, mit einer hinreichend großen Zahl an Zyklen überempfindlich wird und quasi alles nachweisen kann. Ferner werden die extrem hohen falsch-positiven Ergebnisse bemängelt, die rein rechnerisch schon im Bereich von 40% abgeschätzt werden (Link zum Forum Ärzteblatt) und durch reale Laborbedingungen noch weiter erhöht werden können.

Zudem weisen die Autoren auf schwerwiegende Interessenkonflikte hin, da zumindest einer der deutschen Co-Autoren des Drosten-Corman-Papers gleichzeitig Geschäftsführer eines Unternehmens ist, das als Lieferant von PCR-Test-Kits selber an der massenhaften Ausweitung von PCR-Tests mitverdient, siehe Punkt 10 unter https://cormandrostenreview.com/report/

Angesichts der weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Konsequenzen, die aus den PCR-Tests abgeleitet werden, ist es umso überraschender, daß sich deutsche „Qualitätsmedien“ kaum für die offenkundigen Schwächen des PCR-Tests interessieren.

Mehr noch, man diffamiert und beleidigt die zahlreichen Zweifler als „Covidioten“, „Leerdenker“, „Reichsbürger“ und „Nazis“ – eine argumentative Schwäche, wie sie vielsagender kaum sein könnte.

Wie zuvor schon bei den Themen Migration, Energiewende, EU-Finanzen etc wird auch und insbesondere beim Thema Corona die Spaltung der Gesellschaft immer weiter auf die Spitze getrieben. Jeder gilt als verdächtig, die falsche Meinung zu haben, jeder könnte Infektionsherd sein, jeder einzelne Mensch ein potentieller Superspreader, wenn man Medien und Politik in ihrer Darstellung folgt.
Statt Miteinander und Kooperation wird ein Gegeneinander erzeugt und abgrundtiefes Mißtrauen gesäht.

Bayerns MP Söder verstieg sich im Januar 2021 angesichts der wachsenden Opposition im Lande sogar zur medial verbreiteten Furcht vor einer neuen „Corona-RAF“ – wohl auch mit Blick auf die unrühmlichen Ereignisse in Washington, wo wütende Bürger den Congress gestürmt haben und die Öffentliche Ordnung nur durch die National Guard wieder hergestellt werden konnte.
Oder bezog Söder sich auf den eher laienhaft inszenierten „Sturm auf den Berliner Reichstag“ im Herbst 2020 mit einem Haufen fahnenschwenkender Chaoten, der brav vor dem Pförtner des Gebäudes halt machte ?

Wie auch immer:
Einer ernsthaften Erkrankung wie Corona wird man mit einer solchen Politik sicher nicht gerecht – ganz gleich, wie sehr sich die politischen Gemüter auch echauffieren.

Mortui Vivos Docent

Die Toten lehren die Lebenden.
Dieser Spruch ist in so mancher Pathologie zu lesen. Er ist Grundsatz, Ziel und Anspruch der dort arbeitenden Mediziner, und er gilt auch außerhalb des Sektionsaals.

Schauen wir uns die Zahlen zur Sterblichkeit in Deutschland an, dann sehen wir nach wie vor keine ausgeprägte Übersterblichkeit. Von der in den Staatsmedien propagierten Pandemie mit tausenden Toten zum Glück keine Spur.
Die aktuellen Zahlen von Destatis (Statistisches Bundesamt) zeigen einen Verlauf an, der durchaus vergleichbar ist mit dem der Vorjahre:

Mehr noch, die Sterbezahlen für 2020 liegen deutlich unter denen der Grippesaison im Frühjahr 2018 mit seinerzeit 26800 Toten pro Woche in der Spitze.
Im Vergleich dazu liegen wir heute mit 19600 Toten in der KW47/2020 knapp oberhalb der statistischen Schwankungsbreite der vergangenen Jahre
und in der Nähe der Sterbezahlen der Hitzewelle vom vergangenen Sommer.

Von diesen 19600 Toten in der KW47/2020 sollen 1887 auf Corona zurückgehen, aber merkwürdigerweise gibt es fast keine Todesfälle mehr, die auf die klassische Influenza zurückgehen.
Ein Wunder ?
Oder liegt es gar an der eigenartigen Incentivierung der Krankenhäuser, die 100 Euro Extra-Prämie pro behandeltem/gemeldetem Corona-Fall erhalten?

Für eine marginale Übersterblichkeit von nicht mal 10% ruiniert man also unser Land. Mit verantwortungsvoller Politik hat das nur noch wenig zu tun.

Und selbst diese nur leicht erhöhten Sterbezahlen sind möglicherweise noch zu hoch gegriffen:
Die angesehenen Rechtsmediziner Dr. Püschel (HH) und Dr. Benz (BW)haben in ihren Untersuchungen festgestellt, daß die Einträge in den Todesbescheinigungen auf “Corona” häufig unzutreffend sind, da mehrheitlich diverse Vor-/Grunderkrankungen vorlagen, die letzlich todesursächlich waren.

Obduktionen von “Corona-Verstorbenen” wurden und werden hierzulande nicht regelmäßig durchgeführt, was zu Denken geben sollte, wo die Gesellschaft doch ein massives Interesse daran haben müßte, wissenschaftlich fundierte Daten zu beschaffen, um die massive Aufhebung von Grundrechten zu begründen.
Leut Benz Einschätzung sind in bis zu zwei Drittel der offiziell als „Corona-Tote“ gezählten Fälle andere Todesursachen dominierend (Link)
Selbst das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weist darauf hin, dass alle verstorbenen Menschen als „Corona-Tote“ erfasst werden, wenn sie irgendwann mal positiv getestet worden sind:

Als Todesfälle werden Personen gezählt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind, sowie Personen, bei denen die Ursache unbekannt ist. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit


Medial aufbereitet werden diese Themen gänzlich nicht, zumindest nicht im Mainstream der Öffentlich-Rechlichen und etablierten Medien, dafür wurde aber Prof Püschel am 1.10.2020 in den Ruhestand verabschiedet.

Die Verteilung der Sterbezahlen dargestellt beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zeigt klar, dass >80% der Sterbefälle bei multi-morbiden, also lebensbedrohlich erkrankten Patienten in Heimen auftritt, die 80 Jahre und älter sind.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was nützt eine Ausgangssperre, Alkohol- bzw. Böllerverbot oder eine 15-km-Beschränkung, wenn die meisten Infektionen und Todesfälle in den Alten- und Pflegeheimen stattfinden?
Besserer Schutz der gefährdeten Gruppen wäre angeraten anstatt Lähmung und Geiselnahme der ganzen Gesellschaft.
Es macht wenig Sinn, gesunde Menschen vor anderen gesunden Menschen zu schützen – und sie durch fortgesetzte Isolation erkranken zu lassen.

Wegen Überfüllung geschlossen – oder wegen Insolvenz?

Oft wird in den Medien auf die Kliniken hingewiesen, die angeblich wegen Corona komplett überlastet seien. Merkwürdigerweise gibt es seit über 5 Jahren in jedem Winter eine massive Überlastung in den zuvor durch politische Sparmaßnahmen zurechtgestutzen Klinikbetrieben.
Nur in diesem Jahr solles einzig und allein an Corona liegen?

Die Bettenverknappung in den Intensivstationen geht zum Teil sicher auf einen Anstieg der nun vermehrt eingelieferten Corona-Fälle zurück, den die Krankenhäuser vermelden. Zudem zeigt das DIVI-Intensiv-Register aber, dass sich seit Sommer 2020 die Zahl der verfügbaren Intensiv-Betten drastisch reduziert hat: von über 30tsd auf unter 25tsd.
Grund dafür sei der Mangel an Personal. Haben in der zweiten Jahreshälfte 2020 also soviele Intensivkräfte hingeschmissen?
Oder liegts an der Bettenfreihalte-Pauschale, einem weiteren fehlgeleiteten Instrument, das Krankenhäuser mit 560 Euro pro Tag und freiegehaltenem Bett belohnt ?

Es ist völlig absurd:
Wir haben in Deutschland das teuerste Gesundheitssystem der Welt mit üppigen Gewinnen, Dividenden und Managergehältern in den Klinik-Konzernen, der Pharmaindustrie und bei den Herstellern von Medizintechnik auf der einen Seite.
Und auf der anderen Seite leben wir mit einer fatalen Unterbesetzung überall dort, wo tatsächlich am Patienten gearbeitet wird.

Im Jahr 2020 gingen dazu noch etliche Kliniken pleite, weil sie wegen der Corona-Verordnungen keine anderen Patienten mehr behandeln durften oder konnten.
Die seit Jahren herangezüchtete Schieflage im Gesundheitswesen fordert nun ihren Tribut.

Nicht anstecken lassen !

In dieser Zeit bedarf es eines ruhigen Gemütes, will man sich nicht auch von der grassierenden Corona-Hysterie anstecken lassen – und auch nicht von Corona selbst.
Wir sollten eigentlich besser wissen, wie wir mit Infektionswellen umzugehen haben.

Man muß den eigenen Kopf anstrengen und glaubwürdige Medien außerhalb des Mainstreams finden, will man sich sachlich und angemessen über Corona und das Geschehen informieren.

Sehr mutig und sehr klar empfehlenswert in diesem Zusammenhang der Twitter Kanal von Dr. Michael Pürner, dem Facharzt, Epidemiologen, und geschassten ehemaligen Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg, der nach seiner öffentlichen Kritik an der Coronapolitik des Bundes und des Kanzler-Azubi Söder strafversetzt wurde:

https://twitter.com/drpuerner?lang=en

In diesem Sinne:
Bleiben Sie gesund!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s